This page has found a new home

Gulasch - nach Muttis Rezept mit dunkler Soße

Blogger 301 Redirect Plugin herzelieb: Gulasch - nach Muttis Rezept mit dunkler Soße

Mittwoch, 8. Januar 2014

Gulasch - nach Muttis Rezept mit dunkler Soße

Gulasch - das perfekte Gericht für einen festlichen Anlass. Ich koche es meistens ohne Rezept, denn es ist wirklich einfach. Ganz besonders liebe ich eine richtig dunkle Soße. Zum Gulasch gibt es natürlich Knödel und Rotkohl. Schon bin ich im siebten Himmel!
Wenn ich für ein Familienfest koche, dann ist ein Gulasch perfekt, denn ich bereite es bereits am Tag vorher zu. Kurz bevor die Gäste kommen, habe ich dann nur noch wenige Aufgaben zu erledigen.

Wie man die Soße fürs Gulasch so braun bekommt, verrate ich dir hier im Rezept


Rindergulasch muss schön saftig und zart sein. Das Geheimnis ist eine lange Garzeit. Nicht auf hoher Stufe, sondern schön langsam und sachte. Die Soße muss wirklich dunkelbraun sein, dann ist sie genau richtig. Wie man das macht? Das zeige ich dir gerne - ich hab dir das Rezept mitgebracht:



Gulasch - nach Muttis Rezept mit dunkler Soße


zartes Gulasch mit Rotkohl und Klößen und schwarzer Soße

1000 g Rindergulasch
5 große Zwiebeln
2-3 Möhren
100 g Sellerie
1 Knoblauchzehe
50 g durchwachsenen Speck
1 Riesenportion Liebe
Butterschmalz
250 ml Rotwein
1 Eßl. Tomatenmark
250 ml Brühe

1-2 Lorbeerblätter
1 Eßl. Wacholderbeeren
3 Nelken
1 Teel. Pimentkörner
1/2 Teel. Pfeffer

Die Fleischstücke sollten schön gleichmäßig geschnitten sein. Zu große Stücke schneide ich so zurecht, dass alle Stücke gleich groß sind. Ich brate Fleisch generell in einer Eisenpfanne an, denn in einer beschichteten Pfanne erzielt man nicht den Bräunungsgrad, den ich für meine sehr dunkle Soße brauche. Auf keinen Fall sollte die Gesamtmenge Fleisch in die Pfanne gegeben werden, weil das Fett sofort kalt werden würde. Jeder kennt den Effekt, dass dann plötzlich das Fleisch in Flüssigkeit schwimmt. Ich will braten, nicht kochen - also befindet sich immer nur so viel Fleisch in der Pfanne, dass die Stücke sich nur leicht berühren. 

Mit Küchenkrepp trockne ich das Fleisch und gebe es dann in heißes Butterschmalz. Ich brate es von allen Seiten sehr kross an. Sollte das Fleisch am Boden festhaften, bitte nicht zerren und zupfen. Es lässt sich lösen, wenn es soweit ist. Immer mit der Ruhe und keine Panik! 
Wenn das Fleisch rundherum schön braun ist, nehme ich es heraus und fülle es in einen großen Topf um. In diesem Topf habe ich etwas Tomatenmark und Speck angebraten und mit ca. 500 ml Brühe abgelöscht. Dann brate ich die nächsten Portionen Fleisch an und gebe sie zu den übrigen Zutaten im Topf, dessen Inhalt bei mittlerer Hitze vor sich hin köchelt. Sobald die Flüssigkeit im Topf fast verkocht ist, gebe ich etwas Wasser hinzu.

Die Möhren, der Sellerie, die Zwiebeln werden grob gewürfelt und ebenso kräftig angebraten - sie sollen nicht verbrennen, aber doch sehr dunkel sein. Zum Schluss gebe ich die Knoblauchzehe hinzu, damit sie noch ein wenig bräunt. Das Gemüse lösche ich dann zuerst nur mit einem Schuss Rotwein ab, lasse diesen fast komplett verkochen, gebe dann eine etwas größere Menge Wein dazu und lasse diese wieder fast komplett verkochen. Diesen Vorgang wiederhole ich so oft, bis kein Wein mehr zum Ablöschen da ist. Zum Schluss lösche ich so mit Wasser ab, dass sich die Röststoffe von der Pfanne lösen, damit ich das Gemüse dann im Sud zu dem Fleisch in den Topf gegeben werden kann.

Die Gewürze stoße ich in einem Mörser leicht an und gebe sie in ein Gewürz-Sieb, welches ich dann mit in den Topf gebe. Sobald alle Zutaten im Topf sind, reduziere ich die Flüssigkeit nochmals kräftig ein. Einreduzieren heißt, ich lasse bei großer Hitze fast die ganze Flüssigkeit verdampfen. Dann gieße ich ca. 1 - 1,5  Liter Wasser wieder hinzu, koche alles auf und stelle dann die Herdplatte auf die geringste Wärmestufe ein. Ungefähr 3 Stunden lasse ich das Gulasch dann gar ziehen. Hin und wieder umrühren, nicht vergessen - es soll nicht anbrennen! Wenn zuviel Flüssigkeit verkocht ist, füge ich wieder Wasser hinzu.

Zum Schluss gebe ich die Flüssigkeit durch ein Sieb und entferne das Gewürzsieb. Meistens muss ich die Soße nicht andicken, denn durch große Menge Zwiebeln hat sie eine natürliche Bindung. Wenn die Soße aber sämiger sein soll, dann eventuell etwas Speisestärke in kaltem Wasser anrühren - die Flüssigkeit geben, aufkochen und dann noch ein paar Minuten weiterkochen lassen. Abschmecken mit Brühe, das Fleisch zurück in die Soße und fertig!


Gulasch in dunkelbrauner Soße - hier ist mein Rezept


Ich wünsche euch guten Appetit und ich würde mich freuen, wenn ihr mir verratet, welches typisch deutsche Gericht für euch einfach unwiderstehlich ist. Für mich ist es dieses Gulasch!

Alles Liebe
miho

Labels: , ,

2 Kommentare:

Am/um 9. Januar 2014 um 00:52 , Anonymous Anonym meinte...

ich liebe Kartoffelgulasch und meine Familie auch
margret_meyer@hotmail.de

 
Am/um 9. Januar 2014 um 16:18 , Anonymous Jamie meinte...

Gulasch gab es bei uns letztens auch. Allerdings haben wir eine Schweineschulter am Stück geschmort und diese anschließend mit einer Gabel zerzupf. War mal was ganz anderes aber auch richtig lecker.

 

Kommentar veröffentlichen

Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]

<< Startseite