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Rinderrouladen - mein Rezept für den Klassiker aus Muttis Küche

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Sonntag, 26. Januar 2014

Rinderrouladen - mein Rezept für den Klassiker aus Muttis Küche

Sei ehrlich, du magst gefüllte Rinderrouladen doch sicherlich genauso gern wie ich! Ich kenne das Rezept schon aus meiner Kindheit, denn bei festlichen Anlässen waren Rouladen schon fast Pflicht. Es war das spezielle Geburtstags-Wunschessen meines Bruders und ich kenne kaum jemanden, der diesen Küchenklassiker nicht liebt. 



The simple things are the best - die einfachsten Sachen sind doch die Besten. Frei nach dieser Devise entstehen am Abend vor einem festlichen Anlass, aber auch für ein ganz normales Standard-Familienwochenende sehr häufig Rinderrouladen. Rouladen, nicht nach Schuhbeck sondern nach dem Rezept von herzeliebs Mutti:


Rinderrouladen - simpel und klassisch

(Rezept für 4 Personen)

4-5 Scheiben Rinderrouladen
Senf
10 Scheiben durchwachsenen Speck
Pfeffer und Salz
2 Zwiebeln
2 Hände voll Liebe
2 Knoblauchzehen
3 saure Gurken

Gewürze für das Gewürzsieb:
10 Wacholderbeeren, 3 Nelken, 8 Kügelchen Piment, 1 Lorbeerblatt, ein paar Pfefferkörner

Zum Braten:
reichlich Butterschmalz

Für die Soße:
3-4 fein gehackte Zwiebeln
(evtl. 1 Möhre, 1 Stück Sellerie feingehackt)
1-2 Teel. Gemüsebrühe (Pulver)
2 Esslöffel Schmand


Die Fleischscheiben werden glatt auf der Arbeitsfläche ausgelegt und mit einer gleichmäßigen Schicht Senf bestrichen. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann werden die Speckscheiben der Länge nach auf die Roulade gelegt. 
Die Zwiebeln werden geviertelt, die Gurken der Länge nach halbiert und die Knoblauchzehe grob gehackt. Diese Zutaten werden auf das obere Drittel des Fleisches gelegt. Ich mache das so, weil es Zeit spart und die Roulade sich gut aufrollen lässt. Wer beim Kochen perfektionistischer veranlagt ist als ich, hackt die Zwiebel und die Gurken und bestreut jede Roulade gleichmäßig damit.
Liebevoll wird die Roulade nun von oben aufgerollt. Dabei wickelt man die Zutaten vorsichtig ein, schlägt die überstehenden Kanten vorsichtig nach innen um, um dann eine gleichmäßige Roulade zu wickeln, die an den Seiten geschlossen ist. Ich fixiere das ganze Paket dann mit Zahnstochern, damit sich die Wickelung nicht auflöst, wenn ich die Roulade anbrate.

Zunächst werden die Rouladen scharf angebraten, sie sollten dabei rund herum braun werden. Bitte nicht zu früh wenden, es kann nicht viel schief gehen, wenn man dabei geduldig ist. Die Bräunung braucht man für eine schöne dunkle Soße. Die angebratenen Rouladen werden mit einem Glas Rotwein abgelöscht. Den Rotwein ganz verdampfen lassen, dann noch einmal mit 125 ml Wasser übergießen, kurz aufkochen lassen und dann die Rouladen mit der Flüssigkeit in einen großen Topf geben. 
Erneut Butterschmalz schmelzen lassen, dann die feingehackten Zwiebeln (bei Bedarf die Möhre und den Sellerie) darin sehr braun anbraten. Das Gemüse darf nicht verbrennen, es würde dann bitter werdenl Auch die Zwiebeln (mit dem Gemüse) werden mit Rotwein abgelöscht, die Flüssigkeit lässt man komplett einkochen. Dann werden 125 ml Flüssigkeit zugegeben, bevor auch die Zwiebeln in dem Topf mit dem Rouladen landen.

500 ml Wasser aufgießen, aufkochen lassen und dann auf kleinster Stufe weiterkochen. Die Gewürze stoße ich leicht an, bevor ich sie in einem Gewürzsieb zu den Rouladen gebe - sie sollten mit Wasser bedeckt sein. 1-2 Teel. Gemüsebrühe (Pulver) einrühren und 3-4 Stunden köcheln lassen. Hin und wieder sollte man die Rouladen wenden und bei Bedarf etwas Flüssigkeit nachgießen, wenn zu viel verdampft ist.

Soßenbinder brauche ich normalerweise nicht, durch den hohen Zwiebelanteil hat die Soße eine natürlich Bindung. Zwei Esslöffel Schmand einrühren und fertig!
Jetzt fehlen nur noch die Kartoffelköße und der Rosenkohl, dann heißt es: Genießen!


Rouladen lassen sich wunderbar vorbereiten. Noch viel zarter werden sie im Slowcooker - ich lasse sie 10-12 Stunden auf der Stufe low vor sich hin köcheln. Das Fleisch ist dann butterzart, die Rouladen zerfallen aber nicht. Ich liebe meinen Slowcooker, kennst du dieses Gerät auch schon?

Guten Appetit und einen wundervollen Sonntag
miho






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1 Kommentare:

Am/um 26. Januar 2014 um 23:22 , Blogger Histamin and other food stories meinte...

mhmm da läuft einem ja gleich das wasser im mund zusammen!! :)
sieht so lecker aus!
liebe grüße
laura&nora

 

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