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Wikingertopf - Hausmannskost aus dem hohen Norden

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Donnerstag, 16. Januar 2014

Wikingertopf - Hausmannskost aus dem hohen Norden

Wikingertopf - und zwar selbstgemacht - gibt es bei herzeliebs, wenn es schnell gehen muss. Das Rezept ist so easy und simpel, dass mein Lillekind seit dem 3. Lebensjahr genau weiß, wie es gemacht wird.
Wichtigste Zutat in diesem Gericht sind Köttbullar (wird übrigens Schöttbulaar gesprochen, Kött = Fleisch Bullar=Bällchen), das sind ganz normale gebratene Fleischbälle oder auch Frikadellen in Schweden. Nichts besonderes - einfach nur Fleischbällchen. Der Wikingertopf  - das sind kleine Fleischklopsee in sahnigwürziger weißer Soße mit Möhren und Erbsen und dazu gibt es Kartoffeln.


Wikingertopf selbstgekocht - mit Liebe

Mit einem kleinen Trick sind die Fleischbällchen in weniger als einer Minute pro Portion fertig und landen dann in der Pfanne, in der sie goldbraun gebraten werden. Also, schäl die Kartoffeln - während sie kochen ist der Rest auch zubereitet. Das Rezept ist wirklich flott nachgekocht:




Die Zutaten für Wikingertopf: Möhren, Erbsen, Fleischbällchen


Wikingertopf

4 ungebrühte Bratwürste
100 g Erbsen (tiefgekühlt)
ganz viel Liebe
200 g kleine Möhren (Snack-Möhren)
60 g Butter
40 g Mehl
500 ml Milch
1 TL Gemüsebrühe
Muskat

Die Snackmöhren werden in Salzwasser gekocht - ich gebe einen halben Teelöffel Zucker hinzu, weil ich der Meinung bin, dass sie dann aromatischer schmecken. Nach ca. 15 Minuten sind sie fertig. 
Anschließend blanchiere ich die Erbsen für 30 - 60 Sekunden in kochend heißem Wasser. Beide Zutaten stelle ich zur Seite, wenn sie fertig sind.
Aus der ungebrühten Bratwurst wird das Brät herausgedrückt. Ich forme walnussgroße Bällchen und brate sie in einer Pfanne rundherum in ungefähr 10 Minuten goldbraun. 

Fleischbällchen in der Pfanne - sehen aus wie Köttbullar von IkeaMöhren und Erbsen gehören in meinen WikingertopfMöhren, Erbsen und Fleischbälle in weißer Soße - der Wikingertopf ist fertig!

Die Butter wird in einem Topf geschmolzen. Anschließend wird das Mehl hinein gerührt. Dazu nehme ich immer den Topf von der Herdplatte. Sobald eine homogene Masse enstanden ist, stelle ich den Topf wieder auf die Flamme und gieße unter ständigem Rühren eine Kelle voll Milch hinzu. Kurz aufkochen, dann wieder Milch hinzufügen und aufkochen. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis die 500 ml Milch im Topf verschwunden sind. Nicht vergessen -  rühren, rühren, rühren, sonst brennt die Soße an! Jetzt nur noch einen Teelöffel Gemüsebrühe dazu, mit Muskat abschmecken  und fertig ist die Soße aus einer Mehlschwitze.

Fleischbällchen, Erbsen und Möhren in die Soße geben und zusammen mit den Kartoffeln servieren.
Ich persönlich mag es ganz gern, die einzelnen Zutaten auf dem Teller zu haben und ein bisschen Soße drüber zu geben. Meinem Lillekind muss ich aber alles in einem Topf kredenzen. Wikingertopf halt - heißgeliebt, kinderleicht zuzubereiten und nordisch lecker.

Ich vermute, dass der Name "Wikingertopf" entstanden ist, weil Fleischbällchen für dieses Gericht gerade einmal so groß sind und aussehen, wie die berühmten Köttbullar von Ikea. Köttbullar - Ikea - Schweden - Skandinavien - Wikinger. Für mich ist das eine schlüssige Assoziationskette. Aber vielleicht hast du eine andere Erklärung für die Namensgebung?

Ich wünsche euch guten Appetit und alles Liebe
miho







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